

DCC §82b Blueprint – interne §82b-Prüfung vorbereiten und Betriebsunterlagen ordnen
Sie übernehmen einen Betrieb, führen eine ältere Betriebsanlage weiter oder bereiten die nächste Überprüfung nach § 82b GewO vor. Genehmigungs- und Änderungsbescheide, Auflagen, Anlagenlisten und Prüfberichte sind vorhanden – aber nicht unbedingt vollständig oder so geordnet, dass sich offene Aufgaben erkennen lassen.
DCC §82b Blueprint arbeitet diese Grundlagen im vereinbarten Betriebsumfang auf und übergibt eine befüllte Dokumentation: mit erfassten Auflagen, Prüfpflichten, Nachweisen und offenen Maßnahmen.
Ihre Verantwortlichen lernen dabei direkt am eigenen Betrieb. Mindestens eine, vorzugsweise zwei Personen werden aktiv eingebunden. Sie bearbeiten ausgewählte Bescheide und Auflagen unter unserer Anleitung selbst und üben die laufende Pflege der Unterlagen.
Das Ziel: Ihr Betrieb kann das System anschließend eigenständig weiterführen. Sind die tatsächlich prüfenden Personen für die jeweilige Prüfaufgabe geeignet und fachkundig, können sie später auch die §82b-Überprüfung einschließlich Prüfbescheinigung intern durchführen. DCC übergibt eine bearbeitbare Vorlage, führt die formelle Prüfung im Blueprint jedoch nicht selbst durch.
Quelle: § 82b Abs. 1–3 GewO 1994; abgerufen am 13.10.2026.

Preis und vereinbarter Leistungsumfang
Die Kosten richten sich nach dem erforderlichen Beratungsaufwand. Für den vereinbarten Standardumfang einer Betriebsanlage an einem Standort gilt eine feste Obergrenze.
Preisgrundlage — Betrag netto
Je tatsächlich erforderlichem Beratertag — 900,00 €
Typischer Aufwand von 3–4 Beratertagen — 2.700,00–3.600,00 €
Maximal 6 verrechnete Beratertage im vereinbarten Standardumfang — 5.400,00 €
Fahrt-, Nächtigungs- und andere zusätzliche Kosten werden nur verrechnet, wenn sie im Angebot beziehungsweise vorab gesondert vereinbart wurden.
Alle nachfolgend beschriebenen Standardergebnisse sind darin enthalten, insbesondere die befüllten Register, die Feststellungs- und Maßnahmenübersicht, die laufende Einschulung und die bearbeitbare Prüfbescheinigungsvorlage. Zusätzliche Standorte oder wesentliche Erweiterungen des vereinbarten Umfangs werden vorab gesondert angeboten.
Was erhält Ihr Betrieb konkret?
Der DCC §82b Blueprint besteht nicht aus einer Sammlung leerer Vorlagen. Vorhandene Unterlagen und der tatsächliche Anlagenbestand werden im vereinbarten Umfang zusammengeführt und bearbeitet.
Ergebnis — Inhalt und Nutzen
Befüllte Bescheid- und Auflagendokumentation — Genehmigungs- und Änderungsbescheide, behördliche Auflagen, betroffene Betriebsbereiche und Zuordnungen
Anlagen- und Prüfpflichtenübersicht — Relevante Anlagen und Betriebsmittel, Prüf- und Wartungspflichten, Intervalle beziehungsweise Auslöser, vorhandene Nachweise
Eigenständige Feststellungs- und Maßnahmenliste — Festgestellte Abweichungen, fehlende Dokumente, offene Klärungen, konkrete Maßnahmenvorschläge und Priorität nach Dringlichkeit
Aktive Praxiseinschulung — Mindestens eine, vorzugsweise zwei verantwortliche Personen bearbeiten ausgewählte Bescheide und Auflagen selbst unter Anleitung und üben die weitere Pflege
Bearbeitbare Vorlage zur §82b-Prüfbescheinigung — Verwendbare Vorlage für die spätere tatsächliche Überprüfung – DCC füllt die konkrete Bescheinigung nicht aus und unterzeichnet sie nicht
Der Begriff „§82b-Prüfbericht“ dient der Orientierung. Gesetzlich ist nach § 82b Abs. 1 GewO 1994 für die tatsächliche wiederkehrende Überprüfung eine Prüfbescheinigung samt vollständiger Dokumentation von Umfang und Inhalt der Prüfung erforderlich. DCC übergibt dafür eine bearbeitbare Prüfbescheinigungsvorlage – keine ausgefüllte Prüfbescheinigung und keine durch DCC durchgeführte §82b-Prüfung.
Quelle: § 82b Abs. 1 GewO 1994; abgerufen am 13.10.2026.
Fehlende oder nicht belastbar beurteilbare Informationen werden als offene Punkte gekennzeichnet. Sie werden nicht aufgrund von Annahmen als erledigt dargestellt.

Wie läuft der Aufbau ab?
Wir erarbeiten die Dokumentation gemeinsam mit Ihren Verantwortlichen in drei Schritten:
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Unterlagen prüfen: Genehmigungs- und Änderungsbescheide, Auflagen, Pläne und vorhandene Prüfberichte im vereinbarten Umfang erfassen.
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Betrieb und Nachweise abgleichen: Anlagen und Bereiche zuordnen, Prüfpflichten und Nachweise vergleichen, offenen Handlungsbedarf erkennen.
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Dokumentation und Praxisteil abschließen: Register befüllen, Maßnahmen priorisieren und die Prüfbescheinigungsvorlage übergeben. Die Verantwortlichen arbeiten ausgewählte Bescheide und Auflagen unter unserer Anleitung selbst auf.
Die Dokumentation bleibt für spätere §82b-Zyklen verwendbar, wenn der Betrieb Änderungen, Nachweise und Maßnahmen laufend nachführt.
Wer eignet sich für die praktische §82b-Einschulung?
Für die Praxiseinschulung kommen insbesondere Personen infrage, die das Gewerbe und die Betriebsanlage bereits kennen und fachliche Verantwortung tragen. Typische Ausgangsprofile sind:
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Personen aus der gewerberechtlichen Geschäftsführung mit einschlägiger Befähigung und Betriebspraxis.
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Betriebsanlageninhaberinnen und Betriebsanlageninhaber mit technischen Kenntnissen und Erfahrung im eigenen Gewerbe.
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Personen aus der Betriebs- oder Standortleitung mit technischer Verantwortung und Anlagenkenntnis.
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Personen aus der Produktions- oder Anlagenleitung mit Fachwissen über die betriebenen Einrichtungen.
Weitere Ausgangsprofile können ebenfalls geeignet sein:
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Meisterinnen und Meister sowie Werkstättenleitungen mit einschlägiger Fachausbildung und Gewerbepraxis.
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Verantwortliche in Betriebstechnik oder Instandhaltung mit entsprechender Ausbildung und Kenntnis der Anlagen.
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Absolventinnen und Absolventen technischer HTLs, Fachhochschulen oder Universitäten mit einschlägiger Betriebspraxis.
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Erfahrene Fachkräfte sowie Technikerinnen und Techniker mit einschlägiger Qualifikation und konkreter Anlagenkenntnis.
Auch vergleichbare Ausbildungen und Erfahrungen kommen infrage. Die Berufsbezeichnung allein begründet keine §82b-Prüfbefugnis. Für die spätere Eigenprüfung zählen Bildungsgang, bisherige Tätigkeit, die für den konkreten Prüfgegenstand notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen sowie die Gewähr einer gewissenhaften Durchführung. Die Einschulung vertieft diese Grundlagen am eigenen Anlagenbestand; erforderliche gesonderte Fachprüfungen bleiben davon unberührt.
Quelle: § 82b Abs. 2 GewO 1994; abgerufen am 13.10.2026.
Was ist der Unterschied zu Quality Light und Legal Compliance Cockpit?
DCC §82b Blueprint erarbeitet die konkreten betriebsanlagenbezogenen Inhalte. DCC Quality Light kann diese Informationen zusätzlich in ein übergeordnetes, betriebsweit verwendbares Prozess- und Qualitätsmanagementsystem integrieren: mit geregelten Zuständigkeiten, Terminüberwachung, Aufgaben, Nachweisen und Managementkontrollen. Quality Light umfasst dabei wesentlich mehr als Prüfpflichtenorganisation.
Wenn vor allem weitere vorhandene betriebliche Pflichten zentral gesteuert werden sollen, kann stattdessen oder ergänzend das DCC Legal Compliance Cockpit auf geeigneter Blueprint-Grundlage zum Integrationspreis von 1.000,00 € netto aufgebaut werden. Ist DCC Quality Light bereits für den betreffenden Betrieb vereinbart, wird dessen integrierter Cockpit-Systembaustein nicht nochmals als eigenständiges Produkt verkauft.
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Welche Grenzen hat DCC §82b Blueprint?
Der Blueprint bereitet die spätere wiederkehrende Prüfung nach § 82b GewO vor, ersetzt sie aber nicht. DCC führt die formelle Prüfung im Rahmen des Blueprints nicht durch und erstellt, befüllt oder unterzeichnet die konkrete Prüfbescheinigung nicht. Erforderliche technische Fachprüfungen, Spezialgutachten und behördliche Entscheidungen sind gesondert zu beurteilen.
Für die betriebsinterne §82b-Überprüfung müssen die tatsächlich prüfenden Personen für die jeweilige Aufgabe geeignet und fachkundig sein. Die praktische Einschulung vertieft ihre vorhandene technische und betriebliche Erfahrung durch die Arbeit an den eigenen Bescheiden, Auflagen und Nachweisen. Sie verleiht keine pauschale Befugnis für jede Art von Prüfung.
Quelle: § 82b Abs. 1 und 2 GewO 1994; abgerufen am 13.10.2026.
Der Standard bezieht sich auf eine nach § 82b GewO zu überprüfende Betriebsanlage. Gerade bei Recycling- und Abfallbehandlungsanlagen muss vorab die tatsächliche GewO- beziehungsweise AWG-Genehmigungslage geprüft werden. Nicht jede solche Anlage unterliegt demselben Prüfverfahren. Quelle zur Abgrenzung: § 37 AWG 2002.
Klarheit über Ihre Betriebsanlage schaffen
Im kostenfreien Erstgespräch klären wir, ob der §82b Blueprint zur Genehmigungslage und zu Ihrem Ziel passt, welche Unterlagen vorhanden sind und wie der Standardumfang abgegrenzt werden kann.
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