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DCC Quality Light - Prozessmanagement und Qualitätsmanagement Beratung Österreich

DCC Quality Light – Prozess- und Qualitätsmanagement für technische Betriebe

Viele technische Betriebe funktionieren, weil erfahrene Mitarbeiter wissen, was zu tun ist. Schwieriger wird es bei Wachstum, Personalwechsel, Betriebsübernahme oder mehreren Verantwortlichen: Abläufe unterscheiden sich, Termine werden übersehen und wichtige Informationen liegen an verschiedenen Stellen.

DCC Quality Light schafft eine gemeinsame Grundlage für Prozess- und Qualitätsmanagement im Betrieb. Zehn aufeinander abgestimmte Basismodule verbinden Abläufe, Pflichten, Personal, Kunden, Lieferanten, Betriebsmittel und die Unternehmenssteuerung. Aufgaben lassen sich gezielt delegieren und ihre Erledigung kontrollieren – ohne dass die Geschäftsführung jede Einzelheit selbst nachhalten muss.

Ein ISO-Zertifizierungsziel ist dafür nicht erforderlich.

Zwei Varianten – gleicher Systemkern, unterschiedliche Begleitung

Beide Varianten umfassen den Aufbau der vereinbarten zehnmoduligen Betriebsorganisation auf Grundlage geeigneter vorhandener Betriebsinformationen. Der Unterschied liegt vor allem in der weiterführenden Begleitung und Überprüfung des Systems.

Variante
Enthaltene Unterstützung
Preis netto
<p><strong>Einmaliger Aufbau</strong></p>
<p>Systemaufbau, Abstimmung mit den betrieblichen Verantwortlichen und geordnete Übergabe zur internen Weiterführung</p>
<p><strong>3.600,00 €</strong> einmalig</p>
<p><strong>Zwölfmonatige Begleitung</strong></p>
<p>Aufbau und Einführung, laufende Unterstützung, internes Audit, Management Review sowie <strong>Nachjustierung des Systems nach dem Audit und nach dem Management Review</strong></p>
<p><strong>500,00 €/Monat</strong>, 12 Monate = <strong>6.000,00 €</strong></p>

Was die zwölfmonatige Begleitung im Alltag leistet: Während der Laufzeit können sich die vorgesehenen Verantwortlichen und die Betriebsleitung bei Fragen auch aus der Ferne an DCC wenden. Das interne Audit überprüft die tatsächliche Anwendung der eingeführten Abläufe und zeigt Verbesserungsbedarf auf.

Im Management Review (Managementbewertung) betrachten wir mit der Betriebsleitung wichtige Betriebs- und Prozesskennzahlen – etwa Umsatz, Reklamationen, Kundenzufriedenheit, Lieferengpässe und Zielerreichung. Die erste strukturierte Bewertung schafft eine Ausgangsbasis. Bei regelmäßiger Wiederholung, beispielsweise jährlich, werden Entwicklungen und Trends besser erkennbar, sodass Verbesserungsmaßnahmen frühzeitig geplant werden können.

Nach dem Audit und dem Management Review justieren wir betroffene Systembestandteile gemeinsam mit den Verantwortlichen nach. Dadurch lernen sie praktisch, wie sie das System später selbstständig weiterentwickeln können.

Fahrt-, Nächtigungs- und andere zusätzliche Kosten werden nur verrechnet, wenn sie im Angebot beziehungsweise vorab gesondert vereinbart wurden.

Für die zwölfmonatige Begleitung ist eine begrenzte Neukundenaktion vorgesehen: Bei bestätigter Verfügbarkeit eines der fünf Aktionsplätze gelten 450,00 € netto monatlich beziehungsweise 5.400,00 € netto für zwölf Monate. Der einmalige Aufbau ist davon ausgenommen.

Die zehn Module von DCC Quality Light

Jedes Modul hat einen klaren Zweck. Zusammen ergeben sie ein verwendbares Prozess- und Qualitätsmanagementsystem, das nicht auf einzelne Personen oder isolierte Listen angewiesen ist.

Modul
Inhalte
<p><strong>01 – Prozesse und Anweisungen</strong></p>
Betriebsabläufe, Arbeits- und Sicherheitsanweisungen, Formularlenkung, Änderungsmanagement
<p><strong>02 – Rechtliche Verpflichtungen</strong></p>
Betriebspflichten, Bescheidauflagen, Melde- und Prüfpflichten, Fristen, Zuständigkeiten, Kontrollen
<p><strong>03 – Geschützte Personaldaten</strong></p>
Vertrauliche Personalunterlagen, sensible Nachweise, Zugriffsrechte
<p><strong>04 – Mitarbeiterorganisation</strong></p>
Organigramm, Funktionen, Verantwortlichkeiten, Qualifikationen, Einschulungen, Schulungsplanung
<p><strong>05 – Unternehmensführung</strong></p>
Geschäftspolitik, Ziele, Risiken und Chancen, Maßnahmen, Verbesserungen, Audit- und Managementbewertungsstruktur
<p><strong>06 – Kundenmanagement</strong></p>
Kundenanforderungen, Aufträge, Rückmeldungen, Reklamationen, Kundenzufriedenheit
<p><strong>07 – Lieferantenmanagement</strong></p>
Lieferantenauswahl, Anforderungen, Leistungsbewertungen, externe Dienstleister, Reklamationen
<p><strong>08 – Betriebsmittel, Anlagen und Prüfmittel</strong></p>
Anlagenverzeichnis, Prüfmittel, Wartungen, Prüfpflichten, Termine, Nachweise
<p><strong>09 – Arbeitsstoffe und Gefahrstoffe</strong></p>
Arbeitsstoffe, Einsatzbereiche, Sicherheitsdatenblätter, Lagerungs- und Sicherheitsinformationen
<p><strong>10 – Notfallmanagement</strong></p>
Notfallszenarien, Alarmierung, Verantwortlichkeiten, Notfallmittel, Übungen, Verbesserungen

Ein Beispiel für das Zusammenspiel: Ein Prüftermin wird nicht nur in einer Liste erfasst. Die zugehörige Pflicht, die betroffene Anlage, die zuständige Rolle, der Termin und der Nachweis greifen ineinander. So wird aus einer Information eine kontrollierbare Aufgabe.

Wie wird Quality Light im Betrieb aufgebaut?

Der Aufbau nutzt vorhandene geeignete Unterlagen und Abläufe. Wo etwas fehlt, wird die vereinbarte Struktur ergänzt, im Betrieb abgestimmt und mit den vorgesehenen Verantwortlichen eingeführt.

  1. Ausgangslage klären: Tätigkeiten, Prozesse, Zuständigkeiten, vorhandene Dokumente und betriebliche Grundlagen erfassen.

  2. System aufbauen und anwenden: Zehn Module sinnvoll verknüpfen, Abläufe und Aufgaben festlegen, Verantwortliche praktisch einführen.

  3. Weiterführung sicherstellen: Das System für die interne Nutzung übergeben. Im zwölfmonatigen Modell erfolgen darüber hinaus die laufende Begleitung, das interne Audit, das Management Review und die daraus abgeleiteten Nachjustierungen.

Das Ergebnis ist keine lose Vorlagensammlung, sondern eine auf Ihren Betrieb abgestimmte Organisationsgrundlage. Die Verantwortung für die tatsächliche Durchführung der betrieblichen Aufgaben verbleibt im Unternehmen.

Was ist enthalten – und wo liegen die Grenzen?

Der DCC-Legal-Compliance-Cockpit-Systembaustein ist als integrierte Pflichtensteuerung im vereinbarten Umfang enthalten. Quality Light organisiert unter anderem Anlagen, Prüfmittel, Prüfpflichten, Fristen und Nachweise. Werden etwa durch einen DCC §82b Blueprint konkrete Bescheide, Auflagen und Anlagenpflichten fachlich aufgearbeitet, können diese Informationen in die laufenden Prozesse von Quality Light eingebunden werden.

Die fachliche Bestandsaufnahme wird dadurch nicht doppelt verkauft: Der Blueprint erstellt die betriebsanlagenbezogenen Inhalte; Quality Light integriert die notwendigen Abläufe, Rollen und Kontrollen in die Gesamtorganisation.

Nicht automatisch enthalten sind eine ISO-Zertifizierung, die eigenständigen DCC-Fachleistungen §57a Revisionscheck, §82b Blueprint und Safety Compact sowie technische Prüfungen, Rechtsgutachten oder andere besonders befugte Fachleistungen. Fehlende fachliche Grundlagen werden erkennbar abgegrenzt.

Später auf ISO erweitern

Wenn Kunden oder Ausschreibungen eine ISO-Zertifizierung verlangen, kann der Betrieb zum DCC ISO Modular Starter wechseln. Die zehn Basismodule werden weiterverwendet und für die gebuchten Normen ergänzt. Im zwölfmonatigen Quality-Light-Modell werden 50 % der bis zum Wechsel tatsächlich bezahlten Monatsraten als Gutschrift auf die zwölf neuen ISO-Monatsraten verteilt. Die Gutschrift ist nicht mit der ISO-Neukundenaktion kombinierbar.

Quality Light für Ihren Betrieb einordnen

Im kostenfreien Erstgespräch klären wir, welche Variante zu Ihrer Ausgangslage passt, welche Grundlagen bereits vorhanden sind und welche Leistungen gegebenenfalls gesondert benötigt werden.

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